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Kungsleden, 5. Etappe: Kuoperjakka-Schutzhütte – Kaitumjaurestugorna

22 Juli 2013 6 Kommentare
 Dieser Artikel ist Teil 5 von 24 in der Serie Mitternachtssonne über dem Kungsleden

6 Kommentare »

  • Jörg Rapp sagt:

    Mygg: Damals hatte ich eine grobwollene Bundhose an und einen dünnen und einen dickeren Kniestrumpf auf der Haut. Die Mücken saßen zwar immer noch ziemlich dicht am Bund unter dem Knie, wie ein graues Band, aber jetzt kamen sie mit ihren Saugwerkzeugen nicht mehr hindurch und ich hatte Ruhe vor dem Gesindel.

  • manu sagt:

    Ihr habt aber wirklich an alles gedacht!! Hut ab!!
    Liebe grüße aus dem heißen Spanien, dodd’l

  • Richard sagt:

    Hallo, ich bewundere euch. Ist noch zu einfach ausgedrückt. Ich habe bis jetzt alles gelesen. Was mir fehlt, von was ernährt ihr euch unterwegs. Wie schwer waren eure Rücksäcke? War bestimmt wo geschrieben, habe ich überlesen?
    R.Merkel

  • Rainer (author) sagt:

    Hallo Richard,

    der erforderliche Proviant will genau überdacht sein, da er für drei Wochen(!) mit dabei sein muss, und daher auch entsprechend wiegt! Wir hatten zum Frühstück immer Kaffee (3in1-Sticks), Schüttelbrot und Philadelphia-Käse. Unterwegs zusätzlich Trockenfrüchte als kleiner Snack (Banane) und für abends dann immer Maggi Asia-Snack, feurige Suppen. Zusätzlich auch noch Fleischbrühe (Instand) und Suppennudeln zum abwechseln. (Wichtig, weil salzhaltig!)

    Da der Körper bei solchen Anstrengungen sehr schnell auf die reine Fettverbrennung übergeht, will er abends dann gar keine großen Malzeiten mehr haben! (Das Verdauen wäre nun ja noch eine weitere Anstrengung!) Etwas Kohlehydrate genügt ihm schon. Allerdings sollte man unbedingt auf die Vitamin-, und Mineralstoff-Ergänzung achten!

    Claudia hatte 16,2 kg und ich 21,6 kg (incl. 4,6 kg Fotoausrüstung) im Rucksack.

    Lieben Gruß,

    Rainer

  • simon hanson sagt:

    Hallo ihr,

    ihr habt ja wundervolle Fotos gemacht. Meine Freundin und ich wollen die Tour auch schon seit langem machen. Sind in dem Gebiet denn ständig so viele Mücken?
    Hilfe:)

    Liebste grüße und respekt !

  • Rainer (author) sagt:

    Hallo Simon,

    herzlichen Dank für Deine Mail! Das mit den Mücken ist typisch für die Tundra! Sie fliegen, sobald es im Frühjahr keinen Frost mehr gibt, bis zum ersten Frost im Herbst. Viele Insider machen die Tour deswegen auch erst im Herbst, wenn bereits die ersten Nachtfröste übers Land gezogen sind. Das setzt jedoch eine gute Ausrüstung (z. B. warme Schlafsäcke) voraus. Wir wollten jedoch unbedingt die Mitternachtsonne erleben, daher unser früher Termin!
    Der wertvollste Tipp daher: Die Schlafplätze immer oberhalb der Baumgrenze (700 bis 800 Meter) wählen, dort gibt es keine Mücken! Und unterwegs lassen sie sich (mit Mygga + Mückenschleier) ganz gut im Griff halten.

    Wir würden jedenfalls trotz der Mücken wieder die Mitternachtssonne erleben wollen!

    Liebe Grüße,

    Rainer