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Kungsleden, 10. Etappe: Partestuga – STF-Fjällstation Kvikkjokk

29 Juli 2013 4 Kommentare
 Dieser Artikel ist Teil 10 von 24 in der Serie Mitternachtssonne über dem Kungsleden

4 Kommentare »

  • manu sagt:

    Ui wie schön, ein Schuh-Fön!!!! Dann kann der nächste Tag ja mit trockenen Schuhen beginnen… Und dann auch noch eine heiße Dusche. Ich glaube das ist purer Luxus!!!
    Jetzt überlegt mal, Ihr hättet schönes Wetter gehabt, da wäre ja alles selbstverständlich gewesen!!!

    😉

  • Rainer (author) sagt:

    Hallo Manu, aber weißt Du, mit trockenen Füßen mache ich viel bessere Fotos..! (Vielleicht liegt’s ja auch am besseren Licht, bei Sonnenschein!) Gruß, Dadl

  • Jörg Rapp sagt:

    Hier verlasse ich einstweilen euren Bericht. Nach Kvikkjokk musste ich 1968 Geld telegrafieren lassen, weil ich zu wenig mitgenommen hatte. Ich hatte kurz zuvor in der Heimat den Pkw meiner Schwester ganz übermütig auf den Kopf gestellt und war daher etwas knapp mit meinen Finanzen unterwegs. Kvikkjokk war eine unserer Anlaufstationen für die Wanderungen außerhalb des Vasawegs. Im Abendgymnasium VS hatte ich eine Mitschülerin aus Arvidsjaur, daher unsere weiteren Besuche dort, und in Arjeplog und Jokkmokk.

    Nochmal zu deinem Bericht, Rainer. Er ist gut. Optimal ist er nicht.
    Du wiederholst vieles, ständig Genanntes. Ich weiß, ist das Wetter so und so, redet man ständig darüber. Na ja, und die Schnaken sind ein Graus. Der Himmel verdustert sich gelegentlich, wenn ein Schwarm daherkommt. Aber bitteschön, was sind Säulenfichten? Ich kenne nur Säulenkakteen, Saguaros. Sind es Engelmannfichten, die schlanken Fichten der arktischen Länder, der Tundren, hochaufgeschossene schlanke Bäume, zersaust bisweilen, mit langen, herunterhängenden Ästen? – Einen Tee zubereiten kann man auch im Gebirge, mit sturmtrockenem Holz und Wurzeln der Krüppelhölzer. Einfach eine Handvoll aufschichten, ein Streichholz dran (oder auch mehrere, weil ständig ausgeblasen), dann das Wasserkännchen in die Flamme und kleine Glut stellen, ein guter Ersatz für das 1968 noch übliche Esbit. – Was entschädigt für das miese Wetter, ist das Auge, der Blick über diese ungeheuer riesigen Landschaften, in denen man sich völlig verliert, und doch jeden Tag 15, 20 Kilometer weiterkommt. Und diese reiche Flora, trotz der klimatischen Ungust, ein Überquellen von Farben und Formen. Dies noch etwas näher zu beschreiben, wäre eine weitere Aufgabe für einen Autor und genießerisches darin Schwelgen für den Leser.

  • Rainer (author) sagt:

    Säulenfichte kann man googeln!
    Säulenfichte (subvar. columnaris):
    Krone schmal zylindrisch, säulenförmig, dicht; Primäräste kurz, hexenbesenartige, dichte Verzweigungssysteme tragend

    Also nur eine besondere Wuchsform, die aber gerade auch im Hochschwarzwald vorkommt! So wird hohen Schneelasten möglichst wenig Auflagefläche geboten!

    Zu Deiner Kritik, dass man unterwegs noch auf Vieles hätte näher eingehen können, muss ich Dir Recht geben! Aber nicht mit unserem Zeitplan, und auch nicht mit unserem privat Budget! Darf ich hier bitte einmal ganz kurz daran erinnern, dass es sich bei unseren Berichten nur um unser ganz privates Tagebuch handelt? Und die Fotos dazu haben wir quasi nebenher, im Vorbeigehen gemacht!
    Wem dieses Tagebuch also nicht ausreichen sollte, um den Kungsleden kennenzulernen, der muss nun eigentlich ganz zwangsläufig seine eigene Kungsleden-Tour auf die Beine stellen! Und genau dazu möchten wir doch auf unserem Blog auch anregen, denn genauso haben wir es ja etwas weiter oben formuliert:

    >> Hier berichten wir regelmäßig über aktuelle Wander-, und Ausflugsziele und geben zudem Tipps für kurzweilige „Outdoor“-Aktivitäten. Tolle Ideen – zum Nachmachen, oder auch zur Inspiration, um eigene Exkursionen zu gestalten..! << "Mehr" geht immer Jörg, man muss nur genügend Zeit und Geld dazu haben. Aber dafür, dass Dich das Lesen unserer Berichte überhaupt nichts kostet, haben wir doch ganz schön viel geliefert! Es wäre daher schön, wenn Du dem auch Deine Kritik etwas anpassen würdest..!