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Zu den schönsten Narzissenwiesen im Oleftal

30 April 2013 3 Kommentare

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Eigentlich wollten wir heute schon wieder nach Hause fahren und unterwegs an der Mosel noch kurz nach der Weinbergpfirsich-Blüte sehen. Dann fanden wir gestern aber noch diese Variante unserer Narzissentour im Oleftal und disponierten kurzerhand um. Zum Glück, denn es sollte wirklich unsere allerschönste Wanderung zu den Narzissenwiesen der Eifel werden..!

IMG_1456Wieder parken wir unser Auto auf dem großen Wanderparkplatz am Hollerather Knie. Und auch diesmal folgen wir den alten Panzersperren in den Wald hinein, entlang der Roten Narzissen-Route. Aber diesmal folgen wir dieser dann nach links, wo sie den breiten Weg nach Südwesten (in Richtung Grenze) verlässt.
Der Waldweg führt uns nun durch lichten Hochwald stetig bergab und ist angenehm zu gehen. Bei der großen Narzissenwiese von gestern erreichen wir wieder den Loki Schmidt-Weg, direkt neben zwei Dixi-Klos.
Das brachte mich anfangs zum Schmunzeln, aber als ich sah wie frequentiert sie doch sind, mochte ich mir die Alternative mit den unzähligen Tempos am Wegrand, gar nicht mehr ausmalen..!

Wir überqueren den breiten Weg nur, und halten uns dann gleich über den Wiesenhang abwärts, zum Holzsteg, der über die Olef führt. Linker Hand sehen wir schon wieder die unzähligen Narzissen in der Morgensonne glühen und ich bitte Claudia, doch kurz stehen zu bleiben. Das Bild ist einfach zu schön, um es nicht zu schießen (unten!).

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Dann folgen wir dem Wiesenpfad (Ab jetzt gelber Narzissenrundweg!) den Hang aufwärts. Auf halber Höhe führt er links in die Narzissenwiese hinein und gibt einem so die Möglichkeit, sich einmal „mittendrinn“ aufzuhalten. Wenn man sich hier einmal um sich selbst dreht, dann hat man rundherum nur noch Narzissen!

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Wir halten uns hier noch einmal eine ganze Weile auf, und schießen Bild um Bild. Dann ziehen wir hinauf, zum Waldrand am oberen Ende der Narzissenwiese und fotografieren auch aus dieser Perspektive wieder endlos (Siehe Bild unten!). Erst als wir wirklich „satt“ sind, ziehen wir weiter und folgen nun dem „Gelben Narzissenrundweg“.

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Und der führt uns – nur durch ein kleines Wäldchen von der großen Narzissenwiese getrennt – gleich in den nächsten Narzissenhang.
Seit wir den breiten Weg verlassen haben, befinden wir uns nun auf belgischem Territorium. Das bemerkt man aber eigentlich nur an den Schildern, die in deutscher und französischer Sprache darIMG_1503auf aufmerksam machen, dass man sich hier in einem Naturschutz-Gebiet des Königreichs Belgien befindet.
Ganz langsam werden die Narzissen-Wege nun voller. Auch drüben, auf der Deutschen Seite sehen wir jetzt immer mehr Besucher durchs Oleftal schlendern.

Wir werden inzwischen aber im Gegenuhrzeiger-Sinn immer weiter vom Loki Schmidt-Weg weggeführt. Der idyllische Wiesenpfad führt dabei sanft abwärts, bis wir das Bachbett eines für uns namenlosen Zuflusses der Olef erreichen.
„Oh.., lass‘ uns hier ein wenig verweilen und eine kleine Pause machen..!“ schlägt Claudia spontan vor. Und auch ich finde dieses Idyllische PlätzchIMG_1505en einfach zauberhaft. So nehmen wir unsere Rucksäcke ab und lassen uns einfach im Gras am Ufer nieder..!

Das Wasser ist kristallklar und eiskalt. So kalt, dass noch nicht einmal Claudia Lust verspürt, ihre Füße nass zu machen!
„Ich habe kein Handtuch dabei..!“, erklärt sie ihre ablehnende Haltung augenzwinkernd. Dabei war das für sie bisher noch nie ein Grund gewesen, auf ein erfrischendes Fußbad zu verzichten. Ich schmunzle nur und hole erneut die Kamera heraus.

Eine gute viertel Stunde später ziehen wir dann wieder weiter. Der Weg wird nun breiter und führt leicht aufwärts. Langsam dreht er dabei immer weiter nach Links, in Richtung Süden. Rechts unterhalb des Weges begleiten uns schon bald wieder die Narzissen. Vor allem dort, wo es feucht und sumpfig ist, scheinen sie sich besonders wohl zu fühlen. Dann erreichen wir eine Stelle, wo sie wieder mal bis an den Weg heran reichen. Wir setzen uns kurz zu ihnen (Bild unten!) und schießen auch hier noch ein paar Fotos, dann ziehen wir weiter.

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Das Bachtal wird jetzt zum breiten, offenen Wiesental, in dem sich die gelben Sprenkel immer gleichmässiger zu verteilen scheinen. Noch ein Tag, an dem wir von gewaltigen Bildern überfrachtet werden! Die Eifel mit ihrer Narzissenblüte sorgt nämlich auch heute wieder dafür, das uns die Superlativa rasch ausgehen.

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Was will man sich hier beim Wandern denn auch noch andauernd erzählen? Das das hier alles wunderschön, toll, oder einfach unglaublich ist? Nein, das wird ganz schnell langweilig und kann diesen gewaltigen Eindrücken ohnehin nicht gerecht werden! Dafür dauert der „Input“nämlich  einfach zu lange!
So läuft man dann halt irgendwann nur noch nebeneinander her – und schweigt! Aber jeder weiß, wie sehr der andere diesen ungaublichen Reichtum unserer Natur gerade genießt! Vielleicht muss man ihn auch einfach mit eigenen Augen gesehen, und erlebt haben, um das zu verstehen..!

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Der Narzissenrundweg führt uns dann wieder zurück, zum Parkplatz.

Unser Fazit: Die schönste Narzissenrunde, von allen! Strecke: 7,5 Kilometer, 197 Höhenmeter im Anstieg, Dauer: ? (mind. 3 bis 4 Stunden)

Download GPS-Track[urldisplaymode=nomap]

HD-Narzissentour


Größere Kartenansicht 


Im Narzissental von Loki Schmidt (Oleftal)

3 Kommentare »

  • Wolfgang sagt:

    Hallo Ihr zwei,
    wahrlich wieder ein toller Wanderbericht mit schönen Bildern.
    Macht weiter so!

    Gruß Wolfgang

  • Rainer (author) sagt:

    Hallo Wolfgang, herzlichen Dank! Bleib‘ uns treu, Rainer

  • Walter Förster sagt:

    Hallo Claudia und Rainer,

    ich habe soeben Euren Bericht über die Narzissenwanderung im Oleftal genossen. Sehr schön. Darauf hingewiesen haben mich Marianne und Gott- fried Mathar. Ich bin ein Nachbar, schräg gegenüber, das erste Haus rechts, wenn man von Widdau nach Rohren reinkommt, am Ortsschild.

    Aus meiner Sicht wäre es schön, wenn auf Eurer Homepage ein kleiner Link zu „Marianne`s Ferienwohnung“ eingebracht würde. Eine bessere Werbung kann ich mir nicht vorstellen. Aber das ist nicht imperativ gedacht. Ich finde Euer Hobby super und habe auch Eure anderen Berichte mit Genuss gelesen. Eine letzte Bitte,sagt den Mathärchens nichts davon, dass ich gemailt habe. Besten Dank und viel Erfolg bei Euren weiteren Unternehmmungen. Meine Fr au Annemie und ich werden gerne nochmal hereinschauen.

    Freundliche Grüße aus der derzeit untertemperierten Eifel von

    Annemie und Walter F ö r s t e r
    Retzstraße 85, 52156 Monschau

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