Trekking-Special »
Wissembourg – Obersteinbach. 27,2 Kilometer mit 999 Höhenmetern (Garmin).
“NĂ€chster Halt – WeiĂenburg..!”, ist die ausschlieĂlich deutsche Durchsage im Regionalzug und man hat auch sonst kaum das GefĂŒhl, in Frankreich zu sein! Um halb neun steigen wir aus und schultern unser GepĂ€ck.
Die ersten Hinweisschilder auf den Vogesenkammweg GR 53/GR 5 (Rotstrich), finden wir gleich vor dem Bahnhof! Er ist anders markiert, als der Westweg, aber keinesfalls schlechter.
Allgemein »
Der Vogesenkamm-Weg (GR 5 / GR 53) ist eine echte Herausforderung fĂŒr jeden Wanderer! Seine Markierung, der Rotstrich (rectangle rouge), fĂŒhrt von Wissembourg im Norden, bis nach Masevaux, tief im SĂŒden der Vogesen.
Auf 400 Kilometern lÀsst er angeblich weder ein Tal, noch einen Gipfel aus und findet zudem auch immer die steilsten Pfade!
Das wollten wir unbedingt selbst erfahren und sind ihm daher einmal gefolgt, natĂŒrlich wieder mit Zelt und groĂem GepĂ€ck. Hier ist unser Tagebuch:
Trekking-Special »
Trotz der unterschwelligen Angst vor Wildschweinen (Spuren ihrer Anwesenheit findet man hier ĂŒberall!) schlafen wir recht gut. Gegen Morgen wird es zwar etwas “frisch”, weil die Feuchtigkeit des Nebels zunehmend in die SchlafsĂ€cke kriecht, aber nach einer Tasse heiĂen Kaffees und einer Scheibe Brot mit StreichkĂ€se, packen wir voller Tatendrang zusammen und brechen auf.
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In dieser Nacht haben wir ziemlich schlecht geschlafen. Einerseits war es sehr unruhig gewesen(Verkehrs-LĂ€rm von Niederbronn-les-Bains), andererseits hatten wir aber auch immer wieder ein paar SiebenschlĂ€fer in den Absiden, die sich die ganze Nacht ĂŒber (recht lautstark!) mit unseren Lebensmitteln “beschĂ€ftigt” haben.
Morgens mache ich uns zum FrĂŒhstĂŒck noch den letzten Tee von gestern heiĂ, dazu gibt es Brot mit StreichkĂ€se, dann packen wir zusammen.
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Auch diese Nacht war wieder etwas unruhig gewesen, denn es hat geregnet. Eigentlich ist das im Zelt immer recht romantisch, leider fielen von den BĂ€umen aber auch immer wieder gröĂere Tropfen herab, was sich auf dem gespannten Zelt-Stoff dann jedes Mal wie ein kleiner Trommelschlag anhört.
Nach einem guten FrĂŒhstĂŒck im Licht der Stirnlampen, packen wir zusammen und brechen pĂŒnktlich mit dem Tagesanbruch auf, in Richtung Lichtenberg.

