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Der Belchen (kelt. der Strahlende) ist nach Feldberggipfel, Seebuck und Herzogenhorn zwar “nur” die vierthöchste Erhebung des Schwarzwaldes, der phantastische Fernblick von seinem Baumfreien Gipfel (1.414m) wird jedoch von keinem anderen Schwarzwald-Berg getoppt und bildet das sogenannte Belchendreieck: Wir sehen im Westen den Elsässer Belchen (Ballon d’Alsace) und im Süden bis zum Schweizer Belchen (Belchenflue). Und an manchen Tagen scheinen die Alpen sogar so nahe zu sein, dass man wirklich glaubt, sie berühren zu können.
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Unser erster Belchenaufstieg (von ganz unten) sollte eigentlich nur ein “sanftes” Kennenlernen sein. Von Schönau aus folgten wir der blauen Raute hinauf, zum Gipfel. Aber die 18,0 Kilometer mit 882 Höhenmeter brachten uns unterwegs dann doch ganz ordentlich auf Betriebspemperatur..!
Dafür bescherte uns der Altweibersommer mit seiner beginnenden Herbstfärbung noch einmal ein wunderschönes Wandererlebnis! Und es wird auch ganz bestimmt nicht unser letztes Belchen-Abenteuer bleiben..!
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Mit 21,3 Kilometer Strecke und 1.293(!) Höhenmetern ist dieser Belchenaufstieg wohl das, was man als eine echte Hammer-Tour bezeichnen darf! Gleichzeitig ist er aber auch unerwartet still und leise – bis man die Jahrmarkt-Stimmung, oben am Belchenhaus erreicht. Und das ändert sich dann leider auch während des restlichen Spazierganges, hinauf zum Gipfel nicht mehr!
Nur gut, dass wir dort oben noch einen kleinen “Joker” im Ärmel hatten..!
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Wir sind dabei, unsere schönsten Belchenaufstiege zu dokumentieren, als sich Töchterlein Manuela mit Freund Ronny ankündigt. Sie wollen sich uns am Tag der Deutschen Einheit gerne anschließen, um mal wieder mit uns zu wandern.
Da der Belchen aber nur wenig leichte Touren zu bieten hat, entscheiden wir uns ganz spontan für eine fröhliche Gipfel-Runde, mit Start und Ziel am Jägerstüble, neben der Talstation.
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Die Wettervorhersage machte es uns nicht leicht und beim Frühstück hatten wir noch keinen Plan. Keiner wusste so recht wohin. Einige kritische Blicke zum Himmel und über den Schwarzwald brachten dann aber rasch die Entscheidung: der Rauch aus den Kaminen “stand” in den Tälern – Inversions-Wetterlage! Kalte Luft unten und Wärmere oben also, das versprach eigentlich recht gute Fernsicht von den höheren Gipfeln!
So entschieden wir uns ganz spontan für den Belchen und haben damit wohl eine gute Wahl getroffen, wie unsere Fotos zeigen.


