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Kungsleden, 23. Etappe: Syterstuga – STF Fjällstation Hemavan

11 August 2013 11 Kommentare

IMG_3933Der letzte Tag! Schon um Sieben sitzen wir beim Frühstück und machen uns anschließend rasch fertig: Zahlen, packen, aufbrechen! Auch die beiden jungen Schweden, mit ihren Riesen-Blasen an den Fersen, sind schon reisefertig. Sie werden gleich mit dem Hubschrauber abgeholt, erzählt uns die Stugwartin. Das erscheint mir aber auch gerechtfertigt, denn in zwölf Jahren Bundeswehrzeit habe ich keine derart offenen Füße gesehen..!

P1070649Wir bezahlen unsere Übernachtung (bzw. lassen uns eine Rechnung geben, um sie später von Deutschland aus zu überweisen!) – 590 SEK / 68,02 Euro, dann schnüren wir zum letzten Mal die Rucksäcke. Gerade als wir alles hinaus tragen, hören wir den Heli kommen. Er landet auf einem kleinen Hügel, unmittelbar neben dem Haus.

Wir halten kurz inne, schießen noch ein paar Fotos und winken den beiden Unglücks-Raben ein letztes Mal zu. Dann verabschieden auch wir uns von der Stugwartin. Sie hat uns vor der Türe noch einmal ganz genau gezeigt, wie wir nun aufsteigen müssen und die Karte verrät uns, dass es erneut 260 Höhenmeter sind, die wir bis zum ersten Pass meistern müssen. Erst dahinter werden wir dann den Eingang zum Syterskalet erreichen, einem beeindruckenden Hochtal, das zwischen nördlichem und südlichem Sytertoppen hindurch führt.

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Auch heute weiß das Wetter wohl noch nicht so recht, was es will: Einerseits blinzelt immer mal wieder die Sonne hervor, andererseits spüren wir aber hin und wieder auch vereinzelte Regentropfen. Zudem weht ein kräftiger, ziemlich kühler Wind von den Bergen herunter.

IMG_3909Endspurt..!“ meint Claudia nur, trotzdem gutgelaunt und gibt mir „Fünf„, im Vorbeigehen. Zielsicher steuert sie dann die Hängebrücke an, die hinter dem Haus über einen lebhaften Gebirgsbach führt.
Eine fast unwirkliche Szene, die ich mit der Kamera festhalten kann. Denn als hinter uns kurz die Sonne heraus kommt, wirkt die Wolkenbank vor uns noch viel bedrohlicher. Aber genau dort müssen wir hinauf!

Unmittelbar hinter der Brücke teilt sich der Weg dann zweimal, aber wir sind ja von der Stugwartin gut eingewiesen und halten uns daher immer bergauf. Je höher wir jedoch kommen, umso stärker scheint auch der Wind zu werden. Gut, dass wir heute keine Ponchos anhaben!
IMG_3910Aber auch die ursprünglich nur vereinzelt spürbaren Regentropfen nehmen zwischenzeitlich zu. Noch habe ich zwar keine Bedenken wegen meiner Kamera-Tasche vor dem Bauch, aber bei stärkerem Regen ist sie kein wirklicher Schutz für die Canon.

Dann zieht der Aufstieg an und wird deutlich anstrengender. Die Unterhaltung zwischen uns schläft ein und jeder ist mit sich selbst beschäftigt.
Mich nervt schon nach kurzer Zeit, dass ich auch die Kuppe dieses Passes schon wieder ewig weit im Vorraus sehen kan. Und wie sollte es denn anders sein: Sie scheint beim Gehen nun einfach nicht näher kommen zu wollen! Also bemühe ich mich auch hier wieder, sie einfach zu ignorieren und mir dafür kleinere Zwischenziele zu stecken. Diese zu erreichen, ist dann jedes Mal ein kleines Erfolgserlebnis – welch‘ süßer Selbstbetrug..!

IMG_3913So trotten wir stumm vor uns hin, immer nur aufwärts. Zumindest haben wir hier oben Ruhe vor den Moskitos, aber die hätten in diesem Wind ja ohnehin keine Chance.
Inzwischen hat sich die Sonne wohl endgültig hinter dichte Wolken verabschiedet und überlässt uns nun doch immer häufiger, kurzen Regenschauern. Die sind zwar noch nicht wirklich schlimm, nötigen uns aber doch von Mal zu Mal, die Mützen der Jack-Wolfskin-Jacken hoch zu ziehen. In Verbindung mit dem kräftigen Wind, wieder ein richtiges Sauwetter.

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Claudia bleibt kurz stehen und dreht sich mit zusammengekniffenen Augen zu mir um:
Da hätte ich mir von Petrus aber schon eine etwas andere Belohnung für den letzten Tag gewünscht..!
Nun ja, zumindest ist ihr die gute Laune noch nicht vergangen.
In der Schutzhütte am Eingang zum Syterskalet machen wir eine kurze Rast..!“ schlage ich vor. „Bis dorthin sind es noch etwas mehr als drei Kilometer, also noch rund anderthalb Stunden..!
In ihr werden wir uns dann auch Wetter-geschützt erholen können!

IMG_3916Eine Anmerkung: Die Kilometer-Stundenleistung variiert auf einer solchen Trekking-Tour natürlich stark und ist auch immer abhängig von Weg-Beschaffenheit, Wetter und anderen Faktoren. Sie ist auch niemals zu vergleichen mit einer Stundenleistung bei Tages-Wanderungen im Schwarzwald, unter leichtem Gepäck. Zudem reduzieren natürlich unterwegs auch alle zusätzlichen Unterbrechungen, z. B. für das Fotografieren, einen Batterie-Wechsel für den Garmin, oder auch nur das Eincremen gegen die Schnaken diese Kilometer-Zahl. Genauso wie das kurze Stehenbleiben um zu verschnaufen, das Anziehen von Regenkleidung, oder auch nur die kurze Unterhaltungen mit anderen Wanderern.

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Über eine längere Tour gerechnet, erreichen wir so immer eine Stundenleistung von ca. 2,25 Kilometern (einschließlich aller Pausen!). Das ist dann eine wirklich „ehrliche“ Zahl, mit der man rechnen kann und die mir immer ziemlich genau zu bestimmen hilft, wann wir ein bestimmtes Ziel/Zwischenziel erreicht haben werden! Mit reinen „Gehzeiten“, aus denen alle Unterbrechungen herausgerechnet sind, ist das nicht möglich!

IMG_3920Wir erreichen den Eingang zum Syterskalet, einem großen U-Tal, an einem großen Schilderbaum. Hier werfe ich mir nun zusätzlich den Regenponcho über, wegen der Kamera-Tasche. Der Regen hat inzwischen nämlich kräftig zugelegt.
Hier befinden wir uns nun schon fast genau zwischen nördlichem Sytertoppen und südlichem Sytertoppen. Unser Pfad führt genau zwischen beiden Gipfel hindurch, aber leider verhüllen sie sich in dichten Wolken.
Wäre das gerade nicht der Fall, dann würde uns diese Landschaft hier wohl noch viel mehr beeindrucken: Die beiden Riesen sind nämlich 1.767m und 1.685m hoch, während wir uns hier unten – genau zwischen ihnen – gerade mal auf 850m Höhe befinden!
Bis zur Schutzhütte sind es nun laut Garmin nur noch 1.800m, also noch etwa 45 Minuten Gehzeit. Trotzdem können wir die Hütte noch nicht sehen, weil sie im toten Winkel, hinter einer kleinen Kuppe liegt.

IMG_3922 Vor meinem Garmin kann sie sich jedoch nicht verstecken und ich zeige sie Claudia im Display, als sie mal wieder kurz anhält, um zu verschnaufen.
Gott sei Dank..!“ nickt sie nur, bereits ziemlich kaputt. Verschwitzt wie wir inzwischen sind, kühlt uns der stramme Gegenwind nämlich nicht nur sofort aus, sobald wir stehen bleiben, sondern er kostet uns auch noch viel zusätzliche Kraft beim Gehen.
IMG_3924Auch ich bin froh, als wir endlich die Hütte erreichen. Inzwischen hat es nämlich wieder aufgehört zu regnen und ich muss unbedingt meinen Poncho im Rucksack verstauen. Im Gegenwind wirkt er nämlich wie ein großes Segel..!

Welch eine Wohltat, sich in der Hütte mal nicht gegen den Wind stemmen zu müssen! Ich helfe Claudia mit dem Rucksack, dann lasse ich ebenfalls nur noch alles fallen.
Während Claudia schon wieder ihre Taschen durchforstet, um etwas essbares zu finden (sie hat Trockenfrüchte dabei), höre ich plötzlich, wie draußen jemand die Treppe hoch kommt. Es sind zwei schwedische Wanderer, die hier ebenfalls Schutz vor dem Wind suchen und sich auch eine warme Mahlzeit zubereiten wollen.

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Schnell haben wir unsere Sachen etwas zusammen geräumt, dann haben alle genügend Platz, um sich zu erholen. Und man tauscht sich natürlich auch aus, da ja jeder gerne wissen will wie „sein“ Weg jetzt weiter geht, und wie er beschaffen ist. So erhalten wir wieder wertvolle Informationen, denn die beiden sind gestern in Hemavan gestartet, kennen unseren Weg daher genau!

IMG_3921Nur wenig später verabschieden wir uns dann aber auch schon wieder von den Beiden, und ziehen weiter. In der Viterskalsstuga wollen wir nämlich noch eine weiter, etwas längere Rast einlegen. Von dort aus sind es dann noch genau 12 Kilometern, bis nach Hemavan. Halbzeit der heutigen Etappe also, ein Ende ist also in Sicht!
Noch einmal kämpfe ich in diesem Bereich aber mit meinem inneren Schweinehund: Auch in diesem riesigen U-Tal kann man nun nämlich wieder unendlich weit schauen (ohne dabei ein Ziel zu sehen!). Und ich habe natürlich schon längst auf dem Display des Garmin nachgeschaut, wo diese Hütte liegt.
Nur noch gute vier Kilometer sind es bis dorthin, also eigentlich kein Problem. Am Ende des Tales, „gleich ums Eck“ liegt sie, wo auch der Fluß wieder nach Süden schwenkt.
Das Problem ist eigentlich nur, dass dieses sch… Tal-Ende mal wieder nicht näher kommen will!

IMG_3934Nun, wir haben auch dieses Stück irgendwann bewältigt und machen uns dann in der Küche der Stuga ein leckeres Nudelsüppchen, das uns nicht nur aufwärmt, sondern uns auch wieder richtig Kraft gibt. Danach stellen wir uns den allerletzten, zwölf Kungsleden-Kilometern.
Man mag es eigentlich nicht glauben, aber draußen stellen wir dann fest, dass der Wind inzwischen noch einmal deutlich an Stärke zugenommen hat! Beim Verlassen der Stuga muss ich sogar alle Kraft aufwenden, damit mir die Türe nicht aus der Hand gerissen wird.
Ich bezahle nur noch schnell das kleine Fee für die Küchenbenutzung (120 SEK / 13,84 Euro), dann ziehen wir weiter. Inzwischen ist uns nicht mehr nach langer Pause, wir wollen vielmehr „nach Hause“..! (Hemavan!)

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Es geht hinter der Viterskalsstuga dann erst mal weiter, wie es vor ihr aufgehört hat: Unendliche Tundra-Weite in einem endlosen U-Tal mit den üblichen Hindernissen und viel Wind (oben).
Dann erreichen wir aber endlich das Talende und passieren rechter Hand eine Hängebrücke. Kurz darauf sehen wir den Kungsleden dann noch einmal steil ansteigen.
Claudia bleibt kurz stehen und bläst die Backen auf:
Endspurt..!“ grinst sie, ist aber sichtlich verunsichert.

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Es ist aber gar nicht dieser Anstieg, der ihr hier nun noch einmal Respekt einflößt, denn der führt ja nur noch 100 Höhenmeter weiter hinauf – ein Klacks! Es ist vielmehr der unmittelbar dahinter folgende, steile Abstieg, hinunter nach Hemavan:
Aus dem Buch von Michael Hennemann wissen wir nämlich, dass der Kungsleden uns gleich noch einmal über 350 Höhenmeter hinunter führen wird, bevor er dann endlich in Hemavan ausläuft! Und diese 350 Höhenmeter werden Claudias geschundenen Knien wohl noch einmal so richtig weh tun..!

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Kurz darauf stehen wir dann am höchsten Punkt und sehen unten im Tal bereits die breite Straße (E-12), die nach Hemavan führt. Vorerst verläuft unser Weg nun aber erst mal noch fast eben dahin und führt uns zu einem Schilderbaum, gegenüber einem Skilift. Hemavan, noch 4 Kilometer, bekommen wir dort die Anzeige des Garmin bestätigt. Als wir die Liftstation passieren, sehen wir dann zum allerersten Mal hinunter, nach Hemavan. Auch die Landebahn des Flugplatzes ist deutlich auszumachen.
Von hier führt uns der Weg nun in großen Schleifen hinunter, zu unserem Ziel. Unmittelbar vor den ersten Häusern passieren wir dann das Kungsleden-Tor von Hemavan, und sind damit „durch“!

IMG_3949Ein Wanderer, der hier den Kungsleden gerade unter die Füße nehmen möchte, macht noch ein schnelles Foto von uns, dann marschieren wir vollends hinunter, zur STF-Fjällstation Hemavan und beziehen dort ein hübsches Zimmer mit Dusche. Und zur Feier des Tages gönnen wir uns heute Abend mal einen Riesenteller frischer Salate vom Buffet! Welch eine Wohltat, die Zivilisation hat uns wieder..!

Zusammenfassung 23. Etappe: 23,5 Kilometer, 426 Höhenmeter im Anstieg, 647 Höhenmeter im Abstieg – Dauer: 11,0 Std.

Wenn Du gerne noch mehr über den Kungsleden erfahren möchtest, dann empfehlen wir Dir unbedingt den kleinen Reiseführer von Michael Hennemann:

Schweden: Kungsleden*

Achtung: * Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon – wenn Du etwas darüber bestellst, dann erhalten wir eine kleine Provision. Auf diese Weise ist es Dir möglich, Rainer & Claudia zu unterstützen, ohne dass es Dich etwas kostet!

 

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HD-Kungsleden-23


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Kungsleden, 22. Etappe: Servestuga – Syterstuga

11 Kommentare »

  • Else sagt:

    Liebe Claudia, lieber Rainer,
    mit großem Interesse habe ich alle Eure Berichte über den Kungsleden verfolgt. Habe mich jeden Tag schon darauf gefreut. Es war sehr interessant,zum Teil lehrreich und sehr unterhaltend ! Es ist richtig schade, daß nun alles zu Ende ist, würde gern noch weiterlesen 😉
    Und ich möchte Euch nochmal ausdrücklich Hochachtung zollen für die Leistung, die ihr da erbracht habt!!!
    Mit liebem Gruß
    Else

  • Rainer (author) sagt:

    Liebe Else,
    herzlichen Dank für Deine lobenden Worte! Wenn es uns gelingt, unsere Leser so mit hinausnehmen, dann können wir doch nur noch (mit geschwollener Brust) feststellen: Ziel erreicht! Danke, liebe Else!
    Bitte bleibe uns noch lange erhalten,
    Rainer und Claudia

  • L'HUILLIER sagt:

    Guten Tag Rainer und Claudia,
    Während drei Wochen haben wir täglich ihren Bericht gewarten.
    So haben wir mit euch Glück und Kleine Leiden gelebt.
    Dafür soll Claudia die Golden Médaille bekommen:Knieweh bei abstieg kenne wir auch!
    Nach so ein Wandertour werden euch Schwarzwald und Vogesen nur als Garten scheinen.
    In 1984 haben wir eine Eisenbahnreise bis Narwick und Kiruna unternehmt, und haben nur ein tag in Abisko Nationalpark gewandert.(Weicheier wie sie sagen!)
    Wir sollten einmal wiederkommen um weitergehen, aber das leben hat unser Entwurf nebengelassen.
    So danken wir euch noch für Ihren Schrifstücken und überhaupt die sehr intéressanten photografien.Die beliesten:die gl¨ckliche par sitzte gegen der Rock am Gegurgstag, Claudia setzen üger Hemavan, und die ganz letzten unter den Schild Kungsleden.
    Gute zukünfige Wandern, mit unseren Herzlichen Grüssen.
    Denis & Christiane.

  • Rainer (author) sagt:

    Liebe Christiane, lieber Denis,
    herzlichen Dank für diesen tollen Kommentar! Schön, dass wir auch in Frankreich immer mehr Freunde gewinnen und wir hoffen natürlich, das Ihr uns noch sehr lange erhalten bleibt! Vielleicht trifft man sich ja mal zum Wandern in den Vogesen? Das wäre toll..!
    Ganz liebe Grüße aus dem Hochschwarzwald,
    Rainer mit Claudia

  • manu sagt:

    einfach nur toll!! jeden tag drauf gewartet. leider manchmal mit Verspätung lesen können, aber gerne mehr davon,…
    mal schauen, wo eure füße euch noch so hintragen ;-))

    hut ab!!

  • Andy sagt:

    Hallo Ihr 2,
    gratuliere Euch zu dieser tollen Tour! Die Berichte waren wie gewohnt spannend zu verfolgen. Irgendwie hat man das Gefühl man war dabei!
    Habt auch in Zukunft viel Spass beim trekken. Habt Ihr schon ein neues Projekt? Ich glaube selbst der AT (Apalachian Trail) wäre für Euch kein großes Problem? Übrigens dank Euch habe ich endlich meine 1. Trekkingtour gemacht und war im Juli 3 Tage auf dem Westweg nur mit Rucksack und Zelt unterwegs. Mehr war wegen vermehrter Blasenbildung nicht drin aber 75km waren es doch.

    Bitte macht weiter so!

    Gruß
    Andy

  • Rainer (author) sagt:

    Lieber Andy, vielen Dank für Deinen freundlichen kommentar! Schön, dass Du Dich am Westweg versucht hast. Lass Dich von den paar Blasen nicht entmutigen, das wird schon!
    Natürlich sind wir schon wieder am Planen der nächsten Abenteuer und am Sonntag geht’s auch schon wieder los – aber verraten wird natürlich noch nichts! Und Ende nächster Woche werden dann auch schon die ersten Berichte erscheinen.
    Liebe Grüße, Rainer

  • Jörg Rapp sagt:

    Solch ein Windschutz wie einer der beiden am Eingang des Syterskalet, aber noch etliches kleiner, stand in den 60ern am Tjäkktjapass zwischen Alesjaure und Sälka. Für mich sind diese Einrichtungen heute ein Beispiel des „modernen“ Kungsledenwanderns. Auch wenn sich die täglichen Etappen durch Wetter und Landschaft in nichts geändert haben. Aber so viel Komfort der Behausungen gab es damals nicht. Höchstens die großen Stationen wie am Stora Sjöfallet und Kvikkjokk, wo „ÖPNV“-Reisende ankommen konnten, waren damals so ausgestattet. Und es gab auch einige Vindskydds, die waren nur „Löcher“, immerhin. –
    Jaha, store takk pa er report. Hej!

  • Rainer (author) sagt:

    Hej, hej! Du är välkommen, Jörg! 🙂

  • Michael sagt:

    Hallo Claudia, Rainier,

    ich bin Michael und danke euch erst mal für den tollen Blog.
    Ihr habt Euch ja mächtig Mühe gegeben!

    Heuer möchte ich den Kungsleden wandern.
    Meine Fragen an Euch:
    Meine Zeit ist von Mitte August bis Anfang/Mitte September; ist das wettermäßig noch machbar?
    Und mit welchen Kosten muß ich rechnen? (nur so +/- 200 Euro)

    Danke für Eure Mühe

    Michael

  • Katharina sagt:

    Hej hej

    Schon vor einigen Monaten bin ich über eueren Bericht „gestolpert“, als ich mein eigenes Kungsleden-Abenteuer plante. Im August bin ich von Abisko bis Nikkaluokta gelaufen – als Neuling das erste Mal mit grossem Rucksack reichen 100km dachte ich mir. Aber seither bin ich mit dem Kungsleden-Virus infiziert (vielleicht lag es auch am Wetter, ich hatte 7 Tage nur Sonne) – und habe nun euren gesamten Bericht nochmals gelesen, weil ich definitiv irgendwann den ganzen Kungsleden machen möchte! Toller Bericht, tolle Bilder, tolle Erlebnisse, und ich konnte die Atmosphäre, die Strapazen und die kleinen Freuden, die einen ungaublich aufstellen können, richtiggehend fühlen!

    Alle Gute euch weiterhin!

    Hilsen fra Sveits
    Kat

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