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Große Runde um den Schluchsee

26 Oktober 2011 9 Kommentare

Es ist noch nicht einmal ganz hell, als wir ins Auto einsteigen: Büchsenlicht! Und wir haben es auch ziemlich eilig, denn wir wollen unbedingt schon kurz nach Sonnenaufgang auf dem Bildstein stehen – der Fotos wegen!

Ob sich dieser Aufwand wohl gelohnt hat? Seht selbst..!

Zugegeben, wenn an freien Tagen der Wecker noch im Dunkeln klingelt, dann brummen auch wir zuerst ‚mal ziemlich unwillig. Aber dann fällt uns rasch wieder ein, warum wir ihn eigentlich gestellt haben, und der Rest von Keine-Lust wird anschließend einfach mit Galgen-Humor überspielt.
Du hast vielleicht doofe Hobbies..!„, brummt Claudia dann auch als Erste und macht dabei vorsichtshalber mal nur ein einzelnes Auge auf!

Ich bin aber schon unterwegs in der Küche, stelle Kaffee-Wasser auf und schneide Brotscheiben von einem Laib, die Claudia gleich für Vesperbrote lecker belegen wird. Inzwischen habe ich mich schon dem Tee für unterwegs zugewandt. Zwei Liter brauchen wir heute – natürlich heiß und süß..!
Doch, auch früh morgens sind wir inzwischen ein richtig gut eingespieltes Team geworden!

Beim Frühstück stehen die Rucksäcke mit den Fototaschen dann auch schon fertig gepackt neben dem Tisch und wir gehen nebenher noch einmal alles durch. Wenn wir jetzt etwas wichtiges vergessen, z. B. bei der Fotoausrüstung, dann könnte das später womöglich den ganzen Aufwand sinnlos werden lassen! Nach dem frühstück tragen wir dann alles zum Auto und ich kratze die Scheiben frei: Es hat Minus 2,5° C im Hochschwarzwald!

In Aha suchen wir uns einen Parkplatz am Bahnhof, dort hat es heute (Sonntag) genügend Park & Rail – Plätze frei. Fast alle anderen Parkplätze um den See herum sind nämlich gebührenpflichtig – eine richtige Abzocke für jeden Wanderer und für uns ein Grund, den Schluchsee zu meiden!

Dann ziehen wir hinauf zum Bildstein und ich gebe dabei auch richtig Gas, denn der Garmin sagt uns, dass wir inzwischen nur noch 25 Minuten Zeit haben, bis zum Sonnenaufgang.
Diese Wege sind schon ziemlich steil, aber trotzdem noch angenehm zu gehen und auch gut beschildert. Wir bewegen uns außerdem ja auch auf einem alten Bekannten, den wir vom Frühjahr her noch recht gut in Erinnerung haben: dem Schluchtensteig! Ihn haben wir bereits im April 2011 mit großem Gepäck und Zelt gewandert!

Oben empfängt uns dann ein schon fast unglaubliches Panorama und Claudia rutsch dazu auch prompt ein passendes „Whow..!“ heraus.
Der Schluchsee verbirgt sich unter einem ganz dichten Wolkenmeer, das von der tief über den Bergkämmen stehenden Sonne, bereits in warme Farben getaucht wird. Alles ist in wunderschönen Pastell-Tönen gefärbt und auf der Wolkenoberseite wechseln die Farben – je nach Schatten – zwischen zartem Lila und einem kräftigen Orange..!

Ich komme kurz in Hektik, da ich diese Stimmung unbedingt mit der Kamera einfangen möchte. Genau fafür bin ich heute morgen schließlich so früh aufgestanden..!

Als ich mir dann die ersten Fotos gesichert habe, werde ich ebenfalls wieder etwas ruhiger und Claudia angelt sich nebenher die Thermoskanne aus dem Außenfach meines Rucksacks.
Jetzt eine Tasse heißen Tee genießen, mit dem Blick hinunter, auf dieses unglaubliche Wolkenmeer unter uns, das ist eigentlich kaum zu beschreiben! Und es zeigt uns wieder einmal mehr, dass man die schönsten Erlebnisse wirklich nicht kaufen kann, sondern sich immer selbst gestalten muss! Und dann sind die meistens noch nicht einmal teuer – aber gleichzeitig unbezahlbar..!

Ich schenke mir ebenfalls eine Tasse Tee ein und orientiere mich kurz: Rechts sieht man – gerade noch so – den alten Feldbergturm aus den Wolken ragen und etwas links davon ist auch noch der Felsen des Zweiseen-Blicks zu erkennen.
Wir beraten uns kurz, dann packen wir die Teekanne wieder weg und machen uns – gut gelaunt – an den Abstieg. Morgenstund hat eben manchmal doch Gold im Mund..!

Unten angekommen sind wir dann aber plötzlich in wirklich dichtem Nebel gefangen. Gut, dass wir jetzt nicht mit dem Auto fahren müssen! Wir unterqueren die Straße und haben drüben sogar kurz Mühe, den rechten Weg zu finden! Dann zieht Claudia aber ordentlich los, schließlich haben wir ja auch noch ein paar Kilometer vor uns, wenn wir den Schluchsee vollständig umrunden wollen.

Da wir nun in Richtung Osten marschieren, sehen wir eigentlich genau gegen die Sonne. Aber meist sehen wir überhaupt nichts von ihr, oder höchstens mal eine ganz blasse Scheibe im dichten Nebel.
Aber diese Atmosphäre hat auch ‚was: Zudem schluckt der Nebel fast alle Geräusche und so hören wir vom Verkehr recht wenig, obwohl wir uns doch recht nahe an der Bundesstraße bewegen. Allerdings sind im Nebel auch noch kaum Motorräder unterwegs, sonst gäbe es wohl ein paar Phon mehr auf die Ohren..!

Irgendwann bleibt Claudia dann dicht am Ufer stehen und fragt leise: „Was ist denn das..?

Ich lausche ebenfalls auf das gedämpfte, rythmische Geräusch, das vom Wasser zu kommen scheint. Dann schält sich ganz kurz die Silhouette eines Ruderbootes aus der Suppe, und schon ist der Schlepp-Angler auch wieder völlig von ihr verschluckt. Einfach nur unwirklich..!

Dann geht alles aber plötzlich sehr schnell: Innerhalb von nur etwa zehn Minuten ist dieser dichte Nebel völlig verschwunden und wir haben einen blauen, wolkenlosen Himmel über uns!

Das glaub‘ ich jetzt aber nicht, oder..?„, lacht Claudia nur und sieht sich fasziniert um. Dabei gelingt es  mir dann auch gerade noch, die letzte Nebelbank hinter ihr im Bild festzuhalten, bevor der Spuk völlig vorbei ist!

Erst jetzt bemerke ich, wie kalt es innerhalb des Nebels war. Heute Morgen hatte ich nämlich vorsorglich die warme Fleece-Jacke unter die GoreTex-Jacke gezogen, und bin bisher ganz gut damit gefahren. Aber jetzt, kaum in der Sonne, bricht mir so warm angezogen sofort der Schweiß aus. Also: Kurze Pause und Umziehen.
Wir suchen uns eine Bank und ich greife auch gleich noch nach dem ersten Vesperbrot. Nebenher lassen wir die unglaublich schöne Landschaft auf uns wirken. Jetzt, mit dem bunten Herbstlaub an den Bäumen, ist es schon wunderschön hier, am Schluchsee..!

Dann kommt jedoch der Teil unserer Tour, der mich bisher immer davon abgehalten hat, sie zu Wandern: Es geht nämlich – für ungefähr zwei Kilometer – direkt oben, an der Bundesstraße entlang. Und so dicht neben der Straße ist natürlich auch der Fußweg „wunderbar“ geteert, so dass es neben den Ohren, auch noch so richtig was auf die Fußsohlen gibt! Nach den zwei Kilometern tun mir die Füße richtig weh und nun sage mir bitte keiner, ich hätte keine gescheiten Schuhe an (Meindl). Ich hasse Asphalt..!

Irgendwann werden wir dann wieder über die Bahnlinie nach rechts geführt (Fußgänger-Brücke) und folgen dem Seeufer nun in Richtung Seebrugg. Dort geht es dann aber gleich noch einmal neben der B 500 her, bis zur Staumauer. Und wieder kochen meine Fußsohlen, dank des bestens präparierten Wanderweges – die Stadtväter meinen es heute wirklich richtig gut mit mir..!

Über die Staumauer erreichen wir dann endlich wieder ruhigere und auch deutlich besser zu gehende Gefielde. Wir machen nochmal eine kurze rast und Claudia schmunzelt nur, als ich mir dabei meine Schuhe ausziehe. (Ihr ahnt ja nicht, wie gut das tun kann!)
Nach einigen Minuten raffe ich mich dann wieder auf und wir ziehen weiter.

Diese Seite des Schluchsees ist nun zwar völlig autofrei, das haben inzwischen aber leider auch die Mountain-Biker mitbekommen. Am Besten erklärt man den Zustand daher wohl mit etwas Sarkasmus, dann tut man keinem damit weh..!
Dabei wäre der Fahrweg (meistens) eigentlich für Wanderer und Radfahrer zusammen breit genug, nur die Zebrastreifen fehlen leider! Wären die nämlich auch noch da, dann könnten er vielleicht auch von den Fußgängern relativ gefahrlos überquert werden..!

Spaß beiseite: Den Weg auf der anderen Seite des Schluchsees kann man sich als Wanderer eigentlich schenken. Ständig muss man auf Radfahrer achten, die von vorne und hinten kommen, und nicht alle machen langsam. Für einige ist man wohl eher ein lästiges Hindernis, weil sie hier anscheinend gerade wieder für irgendwelche Großveranstaltungen trainieren!

Also passt bitte etwas auf und latscht denen nicht ständig im Weg herum..! Spätestens am Unterkrummenhof dürft ihr Euch dann auch wieder ganz gefahrlos erholen, während Ihr zwanzig Minuten in der Schlange steht, um ein Apfelschorle zu ergattern..!

Nun wieder ganz erst! Alles in Allem (Parkgebühren, Wegführung entlang der Bundesstraße und die Mountainbike-Rennstrecke auf der gegenüberliegenden Seeseite) geschenkt!
Da gibt es wirklich schönere Wanderstrecken im hochschwarzwald, auf denen man sich als Wanderer zudem auch noch deutlich willkommener fühlt und nicht schon gleich, beim Aussteigen aus den Auto, mit Parkgebühren abgezockt wird!

Während wir den See dann zum Abschluss vollends umrunden, stoßen wir aber doch noch auf ein kleines Ereignis: Biberspuren! Überall sieht man hier von den Nagern gefällte Birken, links und rechts des Weges, liegen.
Die putzigen Kerls sind also wieder da und scheinen sich am Schluchsee auch prächtig zu vermehren! Das freut uns natürlich ebenfalls, und so schießen wir dann abschließend auch noch einmal viele Bilder, von den Biberspuren.
Dann ziehen wir aber rasch hinauf, zum Bahnhof von Aha, wo unser Auto auf uns wartet.

Unser Fazit: 21,5 Kilometer mit 394 Höhenmeter (Bildstein).
Ohne Bildstein-Aufstieg topfeben und fast immer auf Seeniveau. Wäre vielleicht auch mit einem Kinderwagen machbar. Dauer: Gemütlich in 7 Stunden!

Diese Seeumrundung ist eigentlich besser für Spaziergänger geeignet, als für anspruchsvolle Wanderer. Die sollten lieber oben bleiben, am Bildstein und den See in etwas Distanz zum Ufer umrunden.
Und dazu auch noch ein richtiger Geheimtipp: Bei den Wäldern südwestlich des Schluchsees, handelt es sich um eines der letzten, großen Hirsch-Reviere Deutschlands! Und jetzt im Herbst, ist gerade wieder ihre Brunftzeit. Wer also gerne unterwegs mal einen wild lebenden Hirsch röhren hören möchte – Ohren auf..!

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9 Kommentare »

  • Rainer Motte sagt:

    Hallo, Rainer und Claudia!

    Abzocke durch Parkgebühren am Schluchsee? Nein, das sind doch die „Segnungen“ des Massentourismus!

    Meine Meinung ist: Angesichts von Tausenden motorisierter Tagesausflügler, die an den Wochenenden dort einfallen, finde ich es durchaus in Ordnung, wenn für das Abstellen der Karosse ein Obolus gefordert wird. An vielen touristischen Top-Zielen, zu denen man den Schluchsee sicherlich zählen darf, sind Parkgebühren gang und gäbe.
    Schließlich lebt die Region hauptsächlich vom Tourismus (und muß auf der anderen Seite auch die Belastungen durch diesen verkraften). Da sollte man privaten wie öffentlichen Eigentümern, die ihre Flächen in Form von Parkplätzen dem Massentourismus zur Verfügung stellen (und meist auch in Schuß halten), nicht verübeln, wenn sie dies nicht unentgeltlich tun.

    Ortskundige und Insider wie Ihr kennen ja auch die durchaus noch vorhandenen kostenfreien Parkmöglichkeiten.

    Übrigens kann man den Schluchsee auch mit Bus und Bahn ziemlich gut erreichen und so der „Abzocke“ entgehen (die ÖPNV-Preise mal außen vor gelassen…).

    Viele Grüße, Rainer

  • Rainer sagt:

    Hallo Rainer,
    herzlichen Dank für Deinen Kommentar! Bitte erlaube uns, Dir diesbezüglich zu widersprechen: Eine Region/Gemeinde wie Schluchsee lebt natürlich von den Touristen und Tagesausflüglern. Das unterstützen wir auch sehr gerne, indem wir dort einkehren und etwas verzehren.
    Wenn man jedoch auf Touristen angewiesen ist und uns einlädt zu kommen, dann aber schon die Hand aufhält, wenn wir nur das Auto abstellen wollen (mit dem wir gekommen sind), dann fühlen WIR uns einfach „abgezockt“!
    Ergo: wir meiden solche Orte künftig und kommen auch nicht wieder – wie viele, die ähnlich denken..!
    Aber mach‘ Dir bitte keine Gedanken, denn „Schluchsee“ lebt vom Rest noch ganz gut..!

  • Rainer Motte sagt:

    Nein, ich mache mir keine Sorgen um das Wohlergehen der „Schluchseer“. Und Euren Ärger über als „Abzocke“ empfundene Gebühren verstehe ich bis zu einem gewissen Grade. Wenn man aber solche Orte konsequent meiden will, reduzieren sich die Ziele doch merklich, nämlich um viele der Orte, die touristisch besonders stark frequentiert sind. Nur ein Beispiel: „Haus der Natur“ am Feldberg (wenn man nicht gerade einen der wenigen kostenfreien Parkplätze an der Straße erwischt).

    Mich stören die Gebühren nicht, wenn sie im Rahmen bleiben. Mich würde interessieren, wie andere Leser Eures immer wieder klasse zu lesenden Blogs darüber denken.

  • Michael Arndt sagt:

    Dann gebe ich auch mal meine Meinung ab: Wenn man die Zustände in Hinterzarten kennt, kann man über Schluchsee oder Feldberg nur schmunzeln. Hier sind inzwischen sogar die P&R-Plätze am Bahnhof gebührenpflichtig, und auf Kulanz bei der Kontrolle braucht man nicht zu hoffen, selbst wenn man nur für eine Minute anhält und den Beifahrer aussteigen lässt, um Brötchen zu holen. Die Straße zwischen Alpersbach und Rinken ist auch betroffen: man darf sie zwar noch kostenlos befahren, aber wenn man das Auto irgendwo in diesem Bereich abstellen will, muss man zahlen. Als Alternative gibt es nur den Wanderbus, der nicht ganzjährig fährt und für den die Regiokarte nicht gilt. Immerhin gibt es innerorts noch Gebiete, wo man sich für eine begrenzte Zeit mit Parkscheibe kostenlos hinstellen darf. Früher konnte man dort allerdings sonntags ganztägig parken, und viele Besucher, die daran gewöhnt sind, sehen nur das Schild „mit Parkscheibe“ und übersehen, dass sich die Regelung geändert hat, so dass man sonntags die Straße entlangehen kann und an fast jedem Auto ein Knöllchen findet. Es ist ja verständlich, wenn die Gemeinde Geld braucht, aber diese Methoden dürften doch so manchen Besucher verschrecken.

    Am Schluchsee gibt es dagegen wenigstens noch kostenlose Parkmöglichkeiten (Bahnhöfe Aha und Seebrugg), und bei der guten Bahnverbindung ist man sowieso nicht auf Parkplätze angewiesen. Am Feldberg noch besser: der kostenlose Parkplatz Hebelhof direkt an der Passhöhe ist für so ein Tourismuszentrum keine Selbstverständlichkeit.

    Noch zum Thema Schluchseerundweg: Ich liebe ihn – nicht unbedingt zum Wandern, aber zum Fotografieren. Wenn das Wasser nicht zu hoch steht, findet man traumhafte Motive für Landschaftsbilder im Überfluss. Und ich muss gestehen, auf dem hinteren Teil bin ich auch lieber mit dem Rad als zu Fuß unterwegs… 😉

  • Rainer sagt:

    Hallo Michael, herzlichen Dank für Deinen Kommentar! Wir stimmen Dir zu, die kostenlosen Parkmöglichkeiten an den Bahnhöfen Aha und Seebruck haben wir aber erst bei unserer Seeumrundung gefunden und wer da im Sommer etwas später erscheint, den bestraft ohnehin das Leben! Du hast das richtige Stichwort genannt: viele Besucher werden durch das Verhalten der Gemeinden „verschreckt“ und ich kann dafür nur uns selbst als Beispiel anführen: Wir wären nämlich viel öfter am – wirklich wunderschönen – Schluchsee, wenn das etwas anders wäre! Aber so lange selbst die gebührenpflichtigen Parkplätze Sonntags nicht mehr ausreichen, wird man das in der Stadtkasse wohl kaum bemerken..!

  • Michael Arndt sagt:

    Ihr habt es ja immerhin richtig gemacht und wart früh genug da, um einen kostenlosen Parkplatz zu erwischen und die Morgenstimmung über dem Nebel zu genießen. Mir ist übrigens gerade aufgefallen, dass wir uns an diesem Morgen beinahe über den Weg gelaufen wären – ich wollte eigentlich auch auf dem Bildstein die Morgenstimmung fotografieren, bin dann aber doch nach Äule gefahren. Aber das Aufstehen hat sich auf jeden Fall gelohnt.

  • Rainer sagt:

    Hallo Michael,
    whow – das sind ja wirklich (sorry!) oberaffengeile Fotos! Schade, dass wir uns nicht getroffen haben! Meist merkt man (um diese Zeit) ja sehr schnell, dass man auf einer Wellenlänge ist! Irgendwann musste ich mich einfach zwischen Landschafts-Aufnahmen und Wanderfotos entscheiden und bei Letzteren ist eben immer (m)ein „Frauchen“ mit drauf ;-)), um unsere Erlebnisse zu dokumentieren. Aber selten haben wir bisher so tolle Schwarzwald-(Landschafts-)Aufnahmen gesehen, wie Deine – Du hast unsere ganz besondere Hochachtung und wir sind uns sicher, irgendwann werden wir uns bestimmt einmal über den Weg laufen, und darauf freuen wir uns!
    Mit herzlichen Grüßen aus Titisee-Neustadt,
    Dein Rainer

  • Sebastian sagt:

    Hallo!
    Ja, ich meine auch, dass es sich bei den Parkgebühren um Abzocke handelt.
    Und den Massentourismus gibts im Schwarzwald ja nicht erst seit gestern. 😉
    Zum Vergleich: In der Schweiz parkte ich in Touristenhochburgen
    für 3,50, jedoch stand mein Wagen dort im Kameraüberwachten
    Parkhaus. Aber es gibt ja auch noch den Parkplatz „Talsperre“.
    Für einen Tagessatz von 2Euro wäre das ja noch ganz O.K.
    Und wenn man mal bedenkt, wenn eine Familie im Sommer mehmals
    am See schwimmen kommen will und jeden Tag Eur 4 zahlen muss,
    läppert sich das ganz schön!
    In Todtnau zahl man auch nichts für die Parkerei.

    Den Teil an der B500 find ich auch schlimm, fahre diesen am liebsten
    mit dem Fahrrad, so geht das ganz schnell! 🙂
    Aber so kann ich den schönsten Abschnitt nicht fahren, von
    Camping Wolfsgrund bis Aha.

  • Rainer Motte sagt:

    Hallo, Sebastian!
    Nicht daß die Verantwortlichen in Todtnau jetzt auf dumme Ideen kommen… 😉
    Im Todtnauer Ortskern gibt’s eine Parkscheibenregelung, die sich sehr bewährt hat.
    Wenn ich mir aber dann auf der anderen Seite der Bundesstraße an schönen Sonntagen die Massen an Pkws von Besuchern des Hasenhorn-Coasters anschaue, die sich um die Parkplätze balgen und bis hinter den Ortsausgang Richtung Brandenberg alles zustellen, finde ich, daß die auch für’s Parken zahlen könnten. Lift und Coaster sind ja auch nicht umsonst.
    Und in der Schweiz ist es an touristischen Top-Zielen auch nicht anders. Ich habe am Rheinfall von Schaffhausen für knapp 3 Std. Parken an die 7 Euro (!) bezahlt. Gelegenheit macht „Diebe“, dort wie überall.
    Es gibt halt beides: Gnadenlose Abzocke und vertretbare Einnahmeerzielung. Auf die Verhältnismäßigkeit kommt’s an.
    Und natürlich freue auch ich mich, daß man an so vielen touristisch stark frequentierten Orten im Schwarzwald noch frei parken kann! Hoffen wir also auf das richtige „Augenmaß“ der Verantwortlichen.

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